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Über mich und meine Arbeit

  • Stadtmagazin von Bünde, LIFE, Nr. 114, Dez07/Jan08, Seite 42/43:

Die Fantasie schafft die Welt und die Welt schafft die Fantasie
SABINE KÖRNIG MÖCHTE MIT SCHMUCKSPINNEN UND HEINZELMÄNNCHEN GUTES TUN

Life, das Stadtmagazin. Sabine Körnig möchte die Welt verbessern. Und zwar mit Fantasie: "Große Probleme löst man leichter mit Fantasie, als mit Denken", ist ihre Devise. Zunehmende Kinderarmut und Arbeitslosigkeit in Verbindung mit steigenden Kosten und hilflosen Reaktionen seitens der Politik seien ihr schön länger ein Dorn im Auge. So wünsche sich die "Fee von Hagedorn" einen radikalen Wandel der Gesellschaft: Weg vom bequemen Wegschauen, hin zum bewussten Hinschauen. Mit Schmuckspinnen und Heinzelmännchen möchte sie dazu beitragen.

Es ist wie die Pforte zu einener anderen Welt: Hunderte von bunt schillernden und zumeist achtbeinigen Spinnen aus Perlen in allen Farben des Regenbogens schmücken das Haus der 49-jährigen. Angeregt durch zahlreiche Aufenthalte in der Natur, unter anderem als Nordic-Walking-Trainerin, kreierte sie im Frühsommer die Schmuckspinne. Seidem stellt sie in liebevoller Handarbeit die originellen Achtbeiner, aber auch Blüten und Insekten, in allen denkbaren Farben und Größen aus winzig kleinen Perlen, so genannte Indianerperlen oder Rocailles, mit einem Durchmesser von 1,5, bis 2,6 mm her. "Das Arbeiten mit den Perlen macht glücklich", so Körnig. Und warum vorwiegend Spinnen? "Ich habe festgestellt, dass häufig Angst vor diesen Tieren besteht und möchte diese ein wenig lindern, denn vor etwas Vertrautem hat man weniger Angst." Nartürlich könne eine handfeste Arachnophobie nicht geheilt, aber durchaus gelindert werden.

Ihre Kreationen erfreuen sich bereits überregional großer Beliebtheit. So konnte sie jetzt für eine Silvesterfeier in Baden-Württemberg Tischschmuck mit Insekten und Blütensträußen im Umfang von 20.000 Perlen erstellen. Da sie ab Frühjahr 2008 ihre Arbeiten als Straßenkünstlerin, sowie Märchen- und Perlenfee, in den Großstädten verkaufen wird, möchte Sabine Körnig nun auch weiteres soziales Engagement einbinden und Heinzelmännchen ausbilden. Diese sollen ein altersgerechtes Taschengeld für kleine künstlerische Dienste erhalten. "Große und kleine Menschenkinder von 8 bis 88 Jahren, die Lust, Fantasie und gute Augen haben, können die Perlentechnik bei mir kostenlos erlernen und leicht kleinere Teile anschließend zu Hause anfertigen." Körnig möchte so ein Zeichen setzen, denn Kinder aus schlechter situierten Verhältnissen bräuchten keine Almosen, sondern die Erfahrung, dass sie sich ein Taschengeld mit ihrer eigenen Hände Arbeit verdienen können. "Erlebnispädagogik in märchenhaftem Ambiente," nennt das die Hagedorner Fee.

Und die hat Großes vor: Bundesweite Medienpräsenz und Ausstellungen sollen nächstes Jahr folgen. Ab Ende Februar 2008 können dann auch Kindergartengruppen und Grundschulklassen, selbst feststellen, wie eine Fee lebt und wirkt und sie in ihrem märchenhaften Zuhause besuchen. Dann wird das Sternenhimmelszelt im Wohnzimmer fertig gestellt sein, wo Märchen vorgelesen und erzählt werden. Jedes Kind bekommt als Geschenk eine Wunderperle und soviel Feengarn, wie es braucht. "Aus Feengarn kann man nämlich Träume stricken, die wahr werden, wenn man ganz fest an sie glaubt," denn "die Fantasie schafft die Welt und die Welt schafft die Fantasie" ist sich die "Fee von Hagedorn" sicher. Weitere Informationen unter www.koernig-spezial.de. Der erste Heinzelmännchenkurs wird am 19.01.2008 stattfinden.

"Die Reportage" von Karl Hendrik Tittel

 

 ©2007-2008 Sabine Buntrock, Vossbrink 10, 32278 Kirchlengern, Tel. 05223-44861
 Für Fotos (falls im Einzelfall nichts anderes erwähnt): ©1980-2008 Hans Böckler
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 Stand: 14. Dezember 2008. Fragen oder Anregungen? Bitte schicken Sie eine E-Mail oder rufen Sie mich an.